Ethikkodex von Sensum Via

Begleitung fürs Leben

Präambel

Sensum Via begleitet Menschen in Lebensphasen, die von Veränderung, Übergängen oder besonderer Verletzlichkeit geprägt sind.

Meine Arbeit basiert auf der Überzeugung, dass Würde, Selbstbestimmung und Beziehung wichtiger sind als Effizienz, Tempo oder Systemlogik.

Dieser Ethikkodex beschreibt die Haltung, nach der ich arbeite.

Er ist eine freiwillige Selbstverpflichtung und dient Klientinnen, Klienten, Angehörigen und mir selbst als Orientierung.

1. Achtung der Würde und Einzigartigkeit

Jeder Mensch wird unabhängig von Alter, Gesundheit, Herkunft oder Lebensgeschichte respektiert.

Ich begegne Menschen nicht als „Fälle“, sondern als Persönlichkeiten mit eigener Biografie, eigenen Grenzen und eigener Würde.

2. Selbstbestimmung vor Fremdbestimmung

Begleitung bedeutet für mich, Menschen in ihren Entscheidungen zu stärken – nicht sie zu ersetzen oder zu lenken.

Ich respektiere individuelle Wünsche, Prioritäten und Tempo – auch dann, wenn sie nicht meiner persönlichen Sichtweise entsprechen.

3. Beziehung auf Augenhöhe

Jeder Mensch ist für mich gleich wertvoll – unabhängig von Alter, Gesundheit oder Lebenssituation.

Ich begegne Menschen weder belehrend noch bevormundend, sondern mit Präsenz, Zuhören und ernsthaftem Interesse.

4. Präsenz statt Zeitdruck

Ich arbeite ohne Minutenlogik.

Meine Begleitung orientiert sich an Bedürfnissen, nicht an Effizienz oder äußeren Vorgaben.

Zeit ist Voraussetzung für Vertrauen.

5. Wahrung von Privatsphäre und Intimität

Das private Umfeld der begleiteten Menschen ist ein geschützter Raum.

Ich wahre Vertraulichkeit, Diskretion und persönliche Grenzen konsequent.

Informationen werden ausschließlich mit ausdrücklichem Einverständnis weitergegeben.

6. Klare Abgrenzung: keine Pflege, keine Therapie

Sensum Via ist keine Pflegeleistung und keine therapeutische Behandlung.

Ich übernehme keine medizinischen, pflegerischen oder therapeutischen Aufgaben und kommuniziere diese Abgrenzung transparent.

Meine Arbeit ist darauf ausgerichtet, keine emotionale, strukturelle oder wirtschaftliche Abhängigkeit entstehen zu lassen.

7. Achtsamer Umgang mit Verletzlichkeit

Gerade bei Einsamkeit, Vergesslichkeit oder Trauer begegne ich Menschen mit besonderer Sensibilität.

Ich nutze keine Schwäche aus, fördere keine Abhängigkeiten und respektiere Schweigen ebenso wie Gespräch.

8. Transparenz gegenüber Angehörigen

Sofern gewünscht und vereinbart, beziehe ich Angehörige transparent und respektvoll ein.

Dabei wahre ich stets die Selbstbestimmung und die Grenzen der begleiteten Person.

9. Reflexion und persönliche Verantwortung

Ich reflektiere meine Rolle, mein Handeln und meine Grenzen regelmäßig.

Bei Unsicherheiten oder Grenzfragen suche ich bewusst fachlichen Austausch, statt Entscheidungen aus Routine oder Druck zu treffen.

10. Haltung vor Leistung

Meine Arbeit folgt keiner Systemlogik, sondern einer inneren Haltung:

Menschen sollen sich sicher, gesehen und ernst genommen fühlen.

Dieser Ethikkodex ist kein starres Regelwerk, sondern ein lebendiger Maßstab für verantwortungsvolle Lebensbegleitung.

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